Von Kirschbäumen und Sonnenwiesen, die an unbeschwerte Sommer im fränkischen Umland erinnern, bis hin zu Cucucs und Kamelen – diese Kollektion zeigt, dass Kunst zeitlos ist und Menschen über Generationen hinweg verbindet.

Raymund unger (89 Jahre)

Raymunds Kunstwerk aus wiederkehrenden Formen erinnert an das Auf und Ab des Lebens selbst. In deckenden Farben entfaltet sich das Motiv als zeitlose Erinnerung daran, dass Kreativität keine Frage des Alters ist, und dass man oft nicht viel braucht, um sie sichtbar zu machen.Trotz mancher Schicksalsschläge in seiner Familie hat Raymund nie den Mut verloren. Er findet Freude und Trost in der Natur, besonders in den Vögeln, deren Freiheit und Leichtigkeit ihn seit jeher faszinieren. Mit dem Cucuc Motiv hat Raymund wieder zu mehr Kreativität gefunden, und war sichtlich erfreut, dass er seine Kunst sich jetzt auf Kleidung wiederfindet.

Die Sonnenwiese von:

Rosemarie berthold (99 Jahre)

Rosemaries Kunst zeigt, dass Kreativität nie leise wird. Auf einem Bauernhof aufgewachsen, hat sie früh gelernt, die Schönheit im Einfachen zu sehen. In ihrem Kunstwerk „Die Sonnenwiese“ fängt sie das warme Licht eines späten Sommertages ein und zeichnet damit ein Symbol für Hoffnung und Lebensfreude.Nach schweren Jahren, in denen ihr Mann aus der Kriegsgefangenschaft zurückkehrte und bald an seinen Verletzungen starb, zog sie ihre drei Kinder allein groß. Ihr Rat an die Jugend: „Immer kämpfen und vorwärts schauen, dann wird alles wieder gut.“Heute genießt sie die Gemeinschaft im Altersheim, ruhig, warmherzig und voller Licht, das bleibt, auch wenn der Tag sich neigt.

Die Blumenvase von:

Edith Walter (84 Jahre)

Das Kunstwerk von Edith erinnert an die Zurückhaltung der Künstlerin selbst. Sie hat viele Jahre gearbeitet: Im Wirtshaus, im Haushalt und bei der Erziehung ihrer Kinder und kennt das Gefühl, wenn der Tag lang war und man trotzdem zufrieden zurückblickt. „Die Blumenvase“ zeigt genau dieses Empfinden: die stille Freude an dem, was bleibt, wenn man viel geschafft hat. Im Altersheim ist sie oft auf dem Bänkle vor ihrem Zimmer zu finden, immer offen für ein gutes Gespräch. Singen und Malen gehören zu ihrem Leben wie das Atmen – in der Kirche, mit Freunden oder einfach für sich. In ihrer Kunst wird sichtbar, was sie auszeichnet: Bescheidenheit, Lebensfreude und die Gabe, das Schöne im Alltäglichen zu erkennen.

Der Kirschbaum von:

Elfriede Klein

Elfriede Klein ist eine unglaublich humorvollewarmherzige und lebensbejahende Frau. Aufgewachsen auf einem Bauernhof, hat sie viele Jahre liebevoll auf ihre Kinder aufgepasst - und dabei nie das Lachen verloren.Was wir von Frau Klein lernen?Lebe im Moment!Ihr Kunstwerk zeigt einen Kirschbaum, der vor ihrem Haus stand und sie ihr ganzes Leben begleitet hat. Sie freut sich riesig, dass ihr Baum nun auf einem T-Shirt zu sehen ist – und somit weiterlebt und viele andere Menschen begleitet.

Elfriede Klein, Künstlerin des Kirschbaums

Das Kamel von:

Adam Kränzler

Adam Kränzler hat viel erlebt. Aufgewachsen im ehemaligen Jugoslawien, führte ihn sein Weg durch zahlreiche Städte und sogar ein Jahr lang aufs Kreuzfahrtschiff – als Konditor. Heute genießt er die ruhigeren Seiten des Lebens: Spaziergänge am Main, eine Runde Rommé und neuerdings wieder das Zeichnen. Sein erstes Motiv: ein Kamel – minimalistisch als One-Line-Zeichnung. Sein Rat an die Jugend: Neues wagen und das Leben schätzen! Klare Worte von einem, der genau das getan hat.

Der Fruchtjoghurt von:

Karin Schmitt

Karin Schmitt ist eine Konzeptkünstlerin – zurückhaltend, aber mit einer klaren Handschrift. Statt viel über sich zu erzählen, lässt sie lieber ihre Kunst sprechen. Mit besonderer Vorstellungskraft und einem Gespür für das Abstrakte schafft sie Werke, die Raum für Interpretation lassen und zum Nachdenken anregen. Ihr Fruchtjoghurt ist jetzt Teil unserer Kollektion – vielleicht war das erst der Anfang.

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